Wind aus den Segeln – Last aus den Flügeln

Neu: Thermo NB sorgt mit Konsolen für eine statische Fixierung auch breiter Fensterelemente

30.01.2015Gerade große Fenster- oder Türelemente mit Rollladen-Aufsatzkasten müssen auch mit dem darüber liegenden Mauerwerk oder Fenstersturz so fixierbar sein, dass die statischen Anforderungen erfüllt sind. Diesem Anspruch wird der Thermo NB von DuoTherm nun mit Statikkonsolen gerecht, die bei Aufsatzelementen mit Revision innen bedarfsgerecht ergänzt werden können. Die Kästen sind werkseitig so vorbereitet, dass der Fensterbauer vor Ort nur noch deren Klick-Befestigung mit dem bereits am Blendrahmen verschraubten Verstärkungseisen (unten) sowie dem festen Baukörper (darüber) vornehmen muss. Auf diese Weise können die anfallenden Windlasten problemlos in den Baukörper abgeleitet werden und Vibrationen bei Stulpelementen sind auf ein Minimum reduzierbar. Zudem gibt DuoTherm Planern und Verarbeitern ein Instrument an die Hand, mit dem der tatsächliche Bedarf nach Angabe nur weniger Parameter leicht ermittelbar ist.

Der Trend hin zu immer größeren Fenster- und Türelementen erschwerte aus statischer Sicht bislang die Erfüllung verschiedener Richtlinien und Leitfäden – zum Beispiel des Leitfadens der Gütegemeinschaft Fenster und Haustüren e. V. Besonders der Einbau von Fenstern mit Rollladenaufsatzelementen führte in der Vergangenheit zu Einschränkungen beim fachgerechten Baukörperanschluss. Konkret: Ein Fenster konnte nur bedingt und mit aufwändigem Konstruktionsaufwand an Decke oder Fenstersturz befestigt werden. DuoTherm hat sich dieser Herausforderung gestellt und bietet nun für seine ThermoNB-Aufsatzkästen mit Revision innen sowohl ein nutzerfreundliches Planungs-Tool als auch eine bedarfsgerechte Produktlösung an. Künftig sind zweiteilige Statikkonsolen bestellbar, die mit nur wenigen Handgriffen zu messbaren Ergebnissen führen:

Im ersten Schritt wird ein mitgeliefertes Verstärkungseisen auf dem Blendrahmen des Fensters verschraubt. Danach kann der Rollladen-Aufsatzkasten per einfacher Klips-Technik und trotzdem höchst stabil mit dem Fenster verbunden werden. Dieses innovative Montagekonzept bietet unter anderem einen großen Transportvorteil bis dahin leicht handhabbarer Einzelelemente. Wie Schwerter können die oberen Teile der neuen Stahlkonsolen jetzt in die dafür vorgesehenen Öffnungen im Kasten geschoben werden. Das gesamte Bauelement wird anschließend wie gewohnt in die Laibung eingesetzt. Mit Zugang durch die innere Revisionsöffnung kann das obere Konsolenteil mit entsprechendem Bohrer und Befestigungsmaterial durch die werkseitig vorgefertigten Lochaussparungen befestigt werden. Anschließend wird der untere Teil der Konsole durch die ebenfalls vorbereitete Aussparung im Bodenprofil in das darunter liegende Statikeisen eingesetzt. Die Bauteile sind so konstruiert, dass Maßtoleranzen in bestimmtem Umfang noch auf der Baustelle ausgeglichen werden können.
Zum Schluss müssen die beiden Profilteile nur noch mit Hilfe der zwei dafür vorgesehenen Schrauben fest verbunden werden. Die Revisionsklappe schließen. Fertig.

Die Frage, ob und in welchem Umfang der Einsatz von Statikkonsolen bei der Montage eines Fensters mit ThermoNB-Rollladenaufsatzkasten notwendig ist, können Planer künftig mit einem praktischen Hilfsmittel beantworten: DuoTherm hat ein Tabellenkalkulationsprogramm ausgearbeitet, das hierfür lediglich die Angabe von Fenstergröße, Trägheitsmoment des Fensterprofils und der zuvor definierten Beanspruchungsgruppe benötigt. Das Tool für mehr Planungssicherheit beim Fenstereinbau ist kostenfrei unter www.DuoTherm-Rolladen.de nutzbar.

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Bilder: DuoTherm
Abdruck honorarfrei

Im ersten Schritt wird ein mitgeliefertes Verstärkungseisen auf dem Blendrahmen des Fensters verschraubt.

Im ersten Schritt wird ein mitgeliefertes Verstärkungseisen auf dem Blendrahmen des Fensters verschraubt.

Danach kann der Rollladen-Aufsatzkasten per einfacher Klips-Technik und trotzdem höchst stabil mit dem Fenster verbunden werden.

Danach kann der Rollladen-Aufsatzkasten per einfacher Klips-Technik und trotzdem höchst stabil mit dem Fenster verbunden werden.

Wie Schwerter können die oberen Teile der neuen Stahlkonsolen jetzt in die dafür vorgesehenen Öffnungen im Kasten geschoben werden.

 

Das gesamte Bauelement wird anschließend wie gewohnt in die Laibung eingesetzt.

Mit Zugang durch die innere Revisionsöffnung kann das obere Konsolenteil durch die werkseitig vorgefertigten Lochaussparungen befestigt werden.

Anschließend wird der untere Teil der Konsole durch die ebenfalls vorbereitete Aussparung im Bodenprofil in das darunter liegende Statikeisen eingesetzt.

Zum Schluss müssen die beiden Profilteile nur noch mit Hilfe der zwei dafür vorgesehenen Schrauben fest verbunden werden.